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Wir verstehen uns als eine parteiunabhängige Gruppe von Bürgern aus Passau u. Umgebung, die sich aus Protest gegen den Atomausstiegs ...

Was wir wollen:

Wir setzen uns aktiv für die Umsetzung des Atomausstiegs u. die Energiewende vor Ort ein und unterstützen den Wechsel zu wirklichen Ökostromanbietern („Passau Strom ohne Atom“) ....

Was wir tun:

Wir vernetzen Gleichgesinnte bei monatlichen Stammtischen  zu  Themen wie Klimaschutz, Gefahren der Nukleartechnik, Energiesparmaßnahmen, Energieeffizienz, Speichertechnik usw...

Was wir erreicht haben:

-   dass - dank der ÖDP -  die Stadtwerke Passau (SWP) die städtischen Liegenschaften ab Januar 2011ausschließlich mit Strom aus Wasserkraftwerken versorgen,

-   dass sich der Atomstromanteil des örtlichen Energieversorgers zwischen 2012 und 2014 von 30%  auf 21,6%  verringert hat,

- dass ....

Wieso wir 2014 den Bürgerantrag für gescheitert erklärt haben:

- weil die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses  n i c h t  erfolgt ist:
         Ganzen Eintrag  lesen

 


 Und so kann jeder die Energiewende weiter beschleunigen:


Wechsel zu einem der vier 
"bundesweiten grünen Energieversorger",

  • die schon heute keinen Atomstrom verkaufen (und auch noch nie verkauft haben).

 

Aktuelle Termine

 


Auf Elektrischer Kreuzfahrt durch Deutschland

 
Morgen am 10.08.2016
gehts los..

Ruth und Mäc wexeln - Reiseblog von zwei Energienetzwerkern

 
 

 

 


   

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Auf elektrischer Kreuzfahrt | Tag 8

Veröffentlicht am 18.08.2016

Ferch, Caputh und Gräfenheinichen

Beim Wankelmut der Kilometeranzeige auf unserer Instrumententafel werden immer wieder mal unsere Stahlnerven geprüft. Wir tuckern morgens los in Richtung Stadtwerke Dessau, pausieren noch mal kurz nach 2 Kilometern (die verbleibenden 12 km werden beim Abstellen angezeigt), aber beim Wieder-Anlassen springt – zack - die Anzeige auf Rot-Null! Bloß gut, dass der Point of Charge fast ums Eck liegt. Mit allerletztem Saft rollen wir vor die Säule der Erlösung.

Wir spazieren los. Aus der auferlegten Ladestunde machen wir vier. Zu sehr fasziniert uns das Bauhaus, seine Geschichte und seine Ausstellungen.

 

 

Mit sachlicher Freundlichkeit in ihrer Gestaltung, gemeinschaftlicher Planung und viel Optimismus standen die Bauhäusler gegen den aufkommenden Ungeist ihrer Zeit.Mit sachlicher Freundlichkeit in ihrer Gestaltung, gemeinschaftlicher Planung und viel Optimismus standen die Bauhäusler gegen den aufkommenden Ungeist ihrer Zeit.

 

Zurück beim Auto. Die nächste Ladung haben wir in überschaubarer Nähe geplant, was bedeutet, dass wir ohne Rücksicht auf Verbrauch dahinjageln dürfen. Ich geb´s ja zu: Das macht schon zwischendurch wieder Spaß, zumal zum Beispiel mit diesem Abzug aus dem Stand kein anderes Fahrzeug mithalten kann!

Der Abstecher rüber zur Askanier-Schau in der Klosterkirche zu Wittenberg erweist sich leider als Flop. Überschwemmungsschäden haben die Besichtigung unmöglich gemacht.

Also geht’s flott weiter gen Norden, zu einer Ladestation in einem Naherholungsgebiet vor den Toren Berlins: Potsdamer Wald- und Havelseengebiet. Dass wir auch diese wieder wie sämtliche anderen Stationen, an die wir bisher andockten, kostenlos nutzen können, erfreut das Elektronautenherz natürlich schon. Ich meine, hey, wir tuckern mittlerweile knapp tausend Km durch die Republik und haben bis auf einen Zehner, den wir unseren fränkischen Gastgebern pauschal in die Hand gedrückt haben, nicht einen Cent für Sprit ausgeben müssen! Und wie so oft bekommt nicht nur das Gefährt seine Power zurück, auch für uns geriert der Platz hier wieder zu einem Quell des Krafttankens. Das soll mal jemand von konventionellen Tankstellen behaupten.

 

Eine Stunde Krafttanken, Softeisschlecken und Bootegucken am Schwielowsee.

Eine Stunde Krafttanken, Softeisschlecken und Bootegucken am Schwielowsee.
 

Unser Renault zum ersten Mal auf hoher See: Die alte Seilfähre von Caputh setzt uns über.Unser Renault zum ersten Mal auf hoher See: Die alte Seilfähre von Caputh setzt uns über.

 

Als Ziel von Tag 8 haben wir das niedliche Havelstädtchen Zehdenick in der Uckermark ausgewählt. Die Tankladung reicht so lala hier her. Man muss halt vorab immer schon klären, dass sich auch wirklich eine Ladesäule in nächster Nähe befindet. Die alte Wahrnehmung von der Tankmöglichkeit in allen Winkeln und jedem Kuhdorf kann angesichts des neuen Kraftstoffprinzips vorerst  beiseite gelegt werden. Der Gewinn: Keine Autobahnstaus; dafür führen uns kaum befahrene Landstraßen und Alleen durch völlig neue Landschaften und Orte mit so illustren Namen wie Ferch, Caputh und Gräfenheinichen – Plätze, die man im Zeitalter des Vorbeirasens wohl niemals entdecken wird.

 

Zu dritt (Mit unserer Kissensau) in die Nr 2 in der Herberge am Dock, eine ehemalige Ziegelei. Man beachte das Türschild oben.Zu dritt (Mit unserer Kissensau) in die Nr 2 in der Herberge am Dock, eine ehemalige Ziegelei. Man beachte das Türschild oben.