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Wir verstehen uns als eine parteiunabhängige Gruppe von Bürgern aus Passau u. Umgebung, die sich aus Protest gegen den Atomausstiegs ...

Was wir wollen:

Wir setzen uns aktiv für die Umsetzung des Atomausstiegs u. die Energiewende vor Ort ein und unterstützen den Wechsel zu wirklichen Ökostromanbietern („Passau Strom ohne Atom“) ....

Was wir tun:

Wir vernetzen Gleichgesinnte bei monatlichen Stammtischen  zu  Themen wie Klimaschutz, Gefahren der Nukleartechnik, Energiesparmaßnahmen, Energieeffizienz, Speichertechnik usw...

Was wir erreicht haben:

-   dass - dank der ÖDP -  die Stadtwerke Passau (SWP) die städtischen Liegenschaften ab Januar 2011ausschließlich mit Strom aus Wasserkraftwerken versorgen,

-   dass sich der Atomstromanteil des örtlichen Energieversorgers zwischen 2012 und 2014 von 30%  auf 21,6%  verringert hat,

- dass ....

Wieso wir 2014 den Bürgerantrag für gescheitert erklärt haben:

- weil die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses  n i c h t  erfolgt ist:
         Ganzen Eintrag  lesen

 


 Und so kann jeder die Energiewende weiter beschleunigen:


Wechsel zu einem der vier 
"bundesweiten grünen Energieversorger",

  • die schon heute keinen Atomstrom verkaufen (und auch noch nie verkauft haben).

 

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Erhält die Dreiflüssestadt bald "Strom-Bojen" im Inn?

Veröffentlicht am 09.01.2015

Schwimmende Kleinkraftwerke bereits Thema für die Stadtwerke – Erfolgversprechende Untersuchungen nahe Ingling – Kostenschätzung: 1,5 Mio. Euro

 

"Wenn wir in Passau schon die Windkraft nicht nützen können oder wollen, so sollten wir wenigstens die Wasserkraft so weit es geht ausnützen." Stadtrat Karl Synek ist als Grüner auf alternative Energie bedacht und bringt entsprechende Alternativen ins Spiel. Aber auch im und ums Rathaus macht man sich offenbar bereits seit Längerem Gedanken darüber, wie man in der wasserreichen Dreiflüssestadt diese Segnungen nutzen könnte. Synek hatte im Stadtratsplenum im Dezember die vielversprechende Energiegewinnungsform "Strom-Boje" thematisiert – quasi ein schwimmendes Kleinkraftwerk, das der Flussströmung Energie abtrotzt (siehe auch Kasten rechts). Und damit hatte er offenbar dieselben Vorstellungen wie die Stadtwerke Passau (SWP), die bereits mit dem österreichischen Hersteller der patentierten und bereits in Rhein und Donau genutzten "Strom-Boje" verhandelt. Im Inn unterhalb von Ingling wurden bereits im vergangenen Frühjahr erfolgversprechende Untersuchungen durchgeführt.

"Derzeit geht es vor allem ums Geld", sagte SWP-Geschäftsführer Gottfried Weindler gestern auf PNP-Nachfrage. Er erwähnte Dimensionen in Höhe von "1,2 bis 1,5 Millionen Euro" für das Vorhaben, das mehrere solcher verankerten und jeweils rund elf Meter langen, über sechs Tonnen schweren und rund 300000 Euro kostenden schwimmenden Mini-Kraftwerke in Passau vorsieht. Die Stadtwerke hatten die "Strom-Bojen" selbst im Rahmen einer in regelmäßigen Abständen tagenden "Arbeitsgruppe Energie und Klima" Anfang vergangenen Jahres thematisiert.


"Es ist das einzige, was im Stadtgebiet in Sachen Wasserkraft noch möglich wäre", sagt Weindler mit Blick auf Energiegewinnung und die neben dem SWP-Kraftwerk in Hals bestehenden und von einem österreichischen Staatsbetrieb bzw. einem deutschen Stromkonzern verantwortete Wasserkraftwerke (Ingling bzw. Kachlet). Konkreteres zu den "Strom-Bojen" gebe es derzeit aber noch nicht zu sagen, weil Untersuchungen laufen – was für die Stadtwerke bzw. die Stadt Passau an Größenordnung in Frage käme, was sich rechne und wie und von wem das zu finanzieren sei. "Es macht wenig Sinn, wenn sich so ein Vorhaben erst in 20 Jahren amortisiert", so Weindler, der sich auch ein privates Investment vorstellen kann und eine Vergütung – ähnlich einem Photovoltaik-Unternehmer –, wenn der Strom über die im Fluss verlegten Kabel ins SWP-Stromnetz eingespeist würde. "Derzeit aber finden erst noch viele Detailgespräche statt – über mögliche Zuschüsse und auch darüber, was im bayerischen Wasserrecht überhaupt alles möglich ist. Aber da bewegt sich was."

Bei der Recherche zum Synek-Vorschlag und dem Kontakt mit dem österreichischen Hersteller hatte die PNP erfahren, dass "bereits ein intensiver Kontakt zu den Stadtwerken Passau" bestehe, "die sich schon intensiv mit dem Einsatz der Strom-Boje im Inn unterhalb Ingling beschäftigen", wie Fritz Mondl, Geschäftsführer und Projektentwickler von Aqua Libre, bestätigte. "Hier gibt es einen gut nutzbaren Abschnitt von mehr als einem Kilometer, der ausgezeichnete Erträge ohne Beeinflussung der Natur verspricht", wirbt Mondl, dessen Unternehmen im österreichischen Margarethen am Moos (nahe Wien) beheimatet ist.

"Das wäre doch auch ein schönes Projekt für eine Bürgergenossenschaft unter der Federführung der Stadtwerke", schwebt Synek bei seinem Vorschlag und mit Blick auf die in Flüssen verankerten Minikraftwerke vor. "In Deutschland gibt es hunderte solcher Genossenschaften, meist für Windkraftanlagen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das notwendige Kapital dafür zusammenkommen würde. Und wenn ich an das Energienetzwerk in Passau denke, dann gibt es sicher auch Leute, die aktiv mitarbeiten würden. Das könnte auch ein interessantes Finanzierungsmodell ergeben, wenn ich an die EU-Förderungen denke", meint der Grünen-Stadtrat.

© PNP 2015