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Wir verstehen uns als eine parteiunabhängige Gruppe von Bürgern aus Passau u. Umgebung, die sich aus Protest gegen den Atomausstiegs ...

Was wir wollen:

Wir setzen uns aktiv für die Umsetzung des Atomausstiegs u. die Energiewende vor Ort ein und unterstützen den Wechsel zu wirklichen Ökostromanbietern („Passau Strom ohne Atom“) ....

Was wir tun:

Wir vernetzen Gleichgesinnte bei monatlichen Stammtischen  zu  Themen wie Klimaschutz, Gefahren der Nukleartechnik, Energiesparmaßnahmen, Energieeffizienz, Speichertechnik usw...

Was wir erreicht haben:

-   dass - dank der ÖDP -  die Stadtwerke Passau (SWP) die städtischen Liegenschaften ab Januar 2011ausschließlich mit Strom aus Wasserkraftwerken versorgen,

-   dass sich der Atomstromanteil des örtlichen Energieversorgers zwischen 2012 und 2014 von 30%  auf 21,6%  verringert hat,

- dass ....

Wieso wir 2014 den Bürgerantrag für gescheitert erklärt haben:

- weil die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses  n i c h t  erfolgt ist:
         Ganzen Eintrag  lesen

 


 Und so kann jeder die Energiewende weiter beschleunigen:


Wechsel zu einem der vier 
"bundesweiten grünen Energieversorger",

  • die schon heute keinen Atomstrom verkaufen (und auch noch nie verkauft haben).

 

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Auf Elektrischer Kreuzfahrt durch Deutschland

 
Morgen am 10.08.2016
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Ruth und Mäc wexeln - Reiseblog von zwei Energienetzwerkern

 
 

 

 


   

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

15. E-TISCH 12.09.2013

Veröffentlicht am 12.09.2013

Energiewende in Passau statt Endlager in Saldenburg

Dr. Harald Fischer referierte

Bericht zum 15. E-Tisch:

Nach einer hochwasserbedingten Pause von drei Monaten fanden sich am vergangenen Donnerstag wieder über 20 engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger im Cafe Museum zusammen um der Einladung des Energienetzwerkes Passau zu einem seit Jahren brisanten Thema zu folgen. Dr. Harald Fischer referierte über mögliche gesundheitliche Folgen durch atomare Strahlung. Nach einem kurzen Einblick über die Wirkungsweise eines Atomkraftwerkes, was dem Prinzip einer „gebändigten Atombombenexplosion“ entspräche, ging Dr. Fischer auf die möglichen Auswirkungen atomarer Strahlung für Personen im direkten Umfeld eines Kernkraftwerkes ein. Er betonte dabei, dass auch schon eine sehr geringe Dosis z.B. durch die Inkorporation radioaktiver Stoffe mittels Einatmen oder bei der Nahrungsaufnahme die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, besonders bei Kindern deutlich erhöht werde. Das Heimtückische an Radioaktivität sei die Tatsache, dass der menschliche Organismus diese nicht über die Sinnensorgane wahrnehmen kann und sie deshalb eine lautlose, allgegenwärtige Gefahr darstellt.
Bei einem GAU im tschechischen Kraftwerk Temelin wäre die Passauer Bevölkerung unmittelbar betroffen und die Folgen laut Dr. Fischer kaum zu bewältigen. Eine besondere Schwierigkeit sieht er darin, dass für die Behandlung und Separierung von unterschiedlich hoch verstrahlten Personen mehrere tausend Ärzte nötig wären, Strahlentote und Strahlenkranke selbst zur Strahlenquelle werden, Familien deshalb auseinandergerissen werden müssten und vieles mehr. Vor den Zuhörern entstand ein fiktives Szenario von chaotischen Verkehrsverhältnissen,
überforderten Hilfskräften, panikartigen Fluchtversuchen und aussichtslosem Kampf gegen radioaktiven Fallout und Tod.
Er appellierte an die Zuhörer, aktiv – z.B. mit der Wahl des Stromanbieters - die Energiewende zu beeinflussen und erinnerte an die Macht des Verbrauchers, der bei Anbietern Strom beziehen könne, die keinen Atomstrom einkaufen.

 

In der anschließenden regen Diskussion betonten sowohl der Zweite Bürgermeister Urban Mangold als auch der Landtagsabgeordnete der Grünen Eike Hallitzky den großen Wert bürgerlichen Engagements gegen die Nutzung der Kerne

nergie. Uneinig war man sich in der Runde darüber, welche Mittel geeignet sind um das Bewusstsein der breiten Masse gegenüber den Gefahren der atomaren Energie zu schärfen. Man fragte sich, ob denn „die Leute hier erst wach werden, wenn die 

 Frage nach einem Atommüll-Endlager bei Saldenburg noch einmal auftauchen wird“.